About

Marco Coray ist in der Surselva geboren und aufgewachsen. Seinen Abschluss als Kunsthistoriker absolvierte er an der Universität Zürich mit einem Bachelor in Kunstgeschichte, ergänzt durch ein Nebenfachstudium der Rechtswissenschaften.

Seit Anfang 2024 ist er Geschäftsführer der Fundaziun da cultura Lumnezia, sowie Leiter und Kurator des Ausstellungshauses Casa d’Angel.

Während des Studiums sammelte er breitgefächerte berufliche Erfahrungen und eignete sich begeistert mehrere Sprachen an. Er machte Personen- und Warentransporte im Militärdienst, arbeitete in verschiedenen Handwerklichen Bereichen auf Baustellen, betreute Kinder in einer Tagesstätte, arbeitete im Service, als Barmann und Barista, war für den Einkauf der Getränke und die Organisation von Veranstaltungen verantwortlich und assistierte einige Monate beim Ausstellungsaufbau im Bündner Kunstmuseum.

Bevor er sein Studium abschloss und Geschäftsführer der Fundaziun da cultura Lumnezia wurde, sammelte er im Architekturbüro seiner Eltern, Coray Capaul architectura, mehrjährige Erfahrungen in der Leitung und Administration von Bauprojekten.

In der Funktion als Geschäftsführer der Fundaziun da cultura Lumnezia, begleitet er kulturelle Projekte in der Val Lumnezia und leitet ihre Finanzierung.

Das Herzstück der Fundaziun da cultura Lumnezia bildet das Ausstellungshaus Casa d’Angel. Zusätzlich zur Position als Geschäftsführung der Stiftung, ist Marco auch leiter der Casa d’Angel und organisiert jährlich zwei Ausstellungen zur Kultur der Val Lumnezia. Eine davon kuratiert er selber und die andere organisiert er in Zusammenarbeit mit einem Gastkurator oder einer Gastkuratorin.

In seiner Abschlussarbeit vertiefte er sein Verständnis des Werkes von Matias Spescha. Dadurch und dank seine momentane Stelle, ist Marco sehr versiert und vernetzt mit den  Kunstschaffenden aus der Surselva.

Sein wichtigstes Anliegen ist das Verstehen von Kunstwerken und der Beweggründe der Künstler:innen. Eine Gesellschaft, die von klein auf gelernt hat, Kunst zu lesen, ist fähig, sich mit existentiellen Themen auf einer tieferen Ebene auseinanderzusetzen und fühlt sich mit ihnen weniger allein.